Donnerstag, 29. November 19.30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum, Detmolderstraße 173, Bad Lippspringe:

Himmel-Hölle-TeufeleienEr war der Star der Wiener Kabarettszene der 20er und 30er Jahre und hatte auch große Erfolge in Berlin, der jüdische Allround-Künstler Fritz Grünbaum (1880 – 1941). Seine alltagsphilosophischen Betrachtungen stecken – auch heute noch – voller Scharfsinn und liebenswerter Frotzeleien. Dabei nahm Fritz GrünbaumGrünbaum sich auch selbst – seine Herkunft, seinen Beruf, seine Gestalt – vom Spott nicht aus. Seine Flucht vor den Nazi-Schergen 1938 scheitert, da seine Frau und er an der Grenze zur Tschechoslowake als Flüchtlinge abgewiesen werden. So endet sein Leben schließlich im KZ Dachau. Hier – und vorher in Buchenwald – steht er wieder auf der Bühne und unterhält illegal seine Mitgefangenen mit seinen Geschichten vom Paradies, vom Himmel und von der Hölle. Eckhard Radau schlüpft in die Rolle des jüdischen Kabarettisten, deklamiert dessen Gedichte und Geschichten und trällert – wie stets kongenial begleitet von Bernd Düring am Klavier – dessen freche Schlager und Couplets.


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